Dion war die heilige Stadt der antiken Makedonen – ihr großes religiöses Zentrum, das sich über eine grüne, von Quellen gespeiste Ebene am Fuße des Olymp erstreckte, des Berges, den die Griechen als Wohnsitz der Götter betrachteten. Benannt nach Zeus (Dios, „des Zeus"), war Dion der Ort, an dem die Könige von Makedonien kamen, um den olympischen Zeus und die Musen zu ehren, Opfer darzubringen und Feste im Schatten des Gottes selbst zu feiern. Sein größter Moment kam 334 v. Chr., als Alexander der Große, bevor er nach Asien übersetzte, um das Persische Reich zu stürzen, hier ein großes Fest mit Opfern und Spielen abhielt und seinen Feldzug dem Zeus im Heiligtum weihte, das sein Königshaus seit Generationen verehrt hatte.
Was heute erhalten ist, ist eine ungewöhnlich vollständige antike Landschaft, gespeist von den Quellen des Olymp und durchzogen von Bächen, die den Ort selbst im Hochsommer grün halten. Innerhalb der ummauerten römischen Stadt verlaufen gepflasterte Straßen, gesäumt von Villen und öffentlichen Gebäuden, darunter die Villa des Dionysos mit ihrem berühmten Mosaik des Gottes, der in einem Wagen über das Meer fährt. Es gibt römische Bäder mit feinen Bodenmosaiken, ein hellenistisches und ein römisches Theater, und außerhalb der Mauern reihen sich die Heiligtümer, die Dion heilig machten: das große Heiligtum des Zeus Olympios, wo die makedonischen Könige opferten, das antike Heiligtum der Demeter und das Heiligtum der ägyptischen Göttin Isis, deren Statuen noch immer im Wasser standen, das ihre Fundamente überflutet.
Die Funde aus mehr als einem Jahrhundert Ausgrabung sind im Archäologischen Museum von Dion im nahegelegenen Dorf versammelt und in Ihrem Ticket enthalten – darunter die Kultstatuen aus den Heiligtümern und die berühmte Dion-Hydraulis, die älteste erhaltene Pfeifenorgel der Welt. Dion liegt etwa 90 km südwestlich von Thessaloniki und nur eine kurze Fahrt von Litochoro, dem Tor zum Olymp, was es zu einer natürlichen Ergänzung für einen Tag am Berg macht. Der Park ist weitläufig und teilweise von Bäumen und Schilf beschattet, aber der Boden ist eine Mischung aus Gras, Kies und Pflaster, daher sind bequeme Schuhe hilfreich. Da der Eintritt stundenweise zeitgebunden ist, übernehmen wir die Ticketbuchung in Ihrer Sprache und reservieren den gewünschten Zeitraum, sodass Sie Ihre Energie den Ruinen und dem Berg widmen können, statt der Schlange.